Parco Naturale Adda Sud

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Descrizione:

Das Hauptziel dieses Naturparks besteht darin, das Gleichgewicht zwischen der Anwesenheit und Tätigkeit des Menschen aufrecht zu erhalten, wobei nicht nur die Bewahrung der natürlichen Umgebung und der noch vorhandenen kulturlandschaftlichen Ressourcen angestrebt wird, sondern auch die schrittweise Wiederherstellung jener Gebiete der Flusslandschaft, die beeinträchtigt und verschmutzt sind.
Der Naturpark Adda Sud weist eine Fläche von 230 km² auf und erstreckt sich über die Gebiete von Lodi und Cremona, entlang des unteren Adda-Flusslaufs, zwischen Rivolta d’Adda im Norden und Castelnuovo d’Adda an der Pomündung im Süden. Der Parkbereich umfasst den typischerweise auf Meereshöhe gelegenen Flussabschnitt mit großflächigen landwirtschaftlichen Gebieten, natürlichen und halbnatürlichen Wäldern, sowie angepflanzten Pappelwäldern. In der Nähe des Flusses sind einige Wälder, Feuchtgebiete, verlassene Flussläufe und Flussabschnitte mit stehendem Wasser erhalten geblieben. Beinahe das gesamte Sumpfgebiet gehört zu Wildhegeeinrichtungen, in denen wegen der Jagdtätigkeit keine Trockenlegung erfolgte und die Wälder auch nicht willkürlich abgeholzt wurden.
Von besonderem naturwissenschaftlichem Interesse sind: Das Naturschutzgebiet Adda Morta-Lanca della Rotta (ein alter Flusslauf in der Gemeinde Castiglione d’Adda) und Zerbaglia, wo sich der umfangreichste Nistplatz des Parks befindet.
Im Fluss, von dem lange Abschnitte noch gut erhalten sind, leben Marmorforellen und Äschen; unter den Amphibien ist der italienische Springfrosch zahlreich vertreten, der nur in einem Teil des Po-Tals lebt und vom Aussterben bedroht ist. Man kann auch Reptilien antreffen, wobei hier Arten vertreten sind, die anderswo selten und bedroht sind, wie die Sumpfschildkröte und die Äskulapnatter. Vor allem aber kann man unter den Vögeln Arten beobachten, die von großem Interesse sind. Im Winter beherbergen einige Sümpfe die besonders seltene Rohrdommel (siehe Foto) mit ihrem Tarnkleid, und entlang des Flusses können Gruppen von Kormoranen beim Fischen beobachtet werden oder wenn sie auf großen Bäumen sitzend ihre Flügel trocknen lassen. Enten gibt es besonders zahlreich in den Sümpfen vieler Wildhegeeinrichtungen; sie gehören verschiedenen Arten an, die teilweise zu den selteneren Gattungen zählen. Unter den Tagraubvögeln hält sich während seiner Migration in und aus dem Süden üblicherweise der Fischadler entlang des Flusses Adda auf, und die Rohrweihe nistet in einigen der am besten erhaltenen Feuchtgebieten. Ein besonderer Verweis gilt der Anwesenheit des Wiedehopfs und des Grünspechts verwiesen, deren Vorkommen im Po-Tal eher unüblich ist.
Unter den Säugetieren sind der Dachs und der Igel besonders häufig zu finden; zu Jagdzwecken wurde das Damwild und das Wildschwein eingeführt.
Ebenfalls vorhanden sind Hase, Siebenschläfer und Eichhörnchen, jedoch nur auf einige Bereiche beschränkt; der am häufigsten vertretene Fleischfresser ist das Wiesel, weniger häufig ist der größere Steinmarder anzutreffen, und noch seltener der Iltis, der in den Bereichen mit der intaktesten Natur zu finden ist.


Città:

LODI

Email:

info@parcoaddasud.it

Indirizzo:

Uffici: Viale Dalmazia, 10 - 26900 Lodi

Numero di telefono:

0371 411129

Chiuso:

Holyday, Sabato, Domenica

Immagine:

Naturpark Adda Sud
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Fiume Adda
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